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Todesfall. Was nun?

Der Verlust eines geliebten Menschen stellt uns vor viele emotionale und organisatorische Herausforderungen. In einer Zeit, in der Trauer und Abschied im Vordergrund stehen, ist es oft schwer, den Überblick über notwendige Schritte zu behalten.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen eine hilfreiche Orientierung bieten, was im Todesfall zu tun ist, welche Formalitäten anstehen und wie Sie in diesen schwierigen Momenten Unterstützung finden können.

Unser Anliegen ist es, Ihnen in dieser schweren Zeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

— Team Hilligardt

Wir sind für Sie da

07231 106918 Mo–Fr 8–17 Uhr · Sa 8–14 Uhr

Formalitäten

Bitte halten Sie die folgenden Papiere bereit – falls dies nicht möglich ist, hilft Ihnen Ihr Bestatter, diese zu besorgen.

  1. Geburtsurkunde
  2. Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  3. Stammbuch, Heiratsurkunde oder Familienbuch (bei Eheleuten)
  4. Sterbeurkunde des Ehepartners (bei Verwitweten) oder Scheidungsurteil (bei Geschiedenen)
  5. Krankenversicherungskarte
  6. Rentenunterlagen mit Rentenversicherungsnummer, falls vorhanden
  7. Bestattungsvorsorgevertrag
  8. Lebensversicherungspolicen
  9. Graburkunde
  10. Schwerbehindertenausweis
  11. Dauergrabpflegevertrag

Abschied heute

Persönliche Trauerfeiern machen Sinn

Der Tod eines Menschen ist ein schwerwiegender Einschnitt für alle, die ihn geliebt haben. Rituale helfen den Hinterbliebenen, das Geschehene zu realisieren und zu verarbeiten. Eine angemessene Trauerfeier bietet Halt, sie führt Familie und Freundeskreis des Verstorbenen zusammen und bleibt lange im Gedächtnis. Die Abschiednahme sollte dem Charakter des Verstorbenen entsprechen; die individuelle Gestaltung der Abläufe hat sich inzwischen bundesweit durchgesetzt. Eine persönliche Trauerfeier ist auch unabhängig von der Höhe des Budgets realisierbar.

In Westeuropa ist die traditionelle Erdbestattung im Sarg noch immer weit verbreitet. Aber auch Feuerbestattungen ermöglichen viele unterschiedliche Grabarten. Die Grabstätte selbst verliert nicht ihre überlieferte Bedeutung; sie wird über die Jahre zum Ort des liebevollen Erinnerns, des Innehaltens und der Begegnung für alle Angehörigen und Freunde.

Weitreichende Entscheidungen

Bei der Wahl von Bestattungsform und Grabstätte sollte zunächst der Wunsch des Verstorbenen den Ausschlag geben. Außerdem müssen Sie berücksichtigen, wer das Grab regelmäßig besuchen und die eventuell anfallende Grabpflege übernehmen kann. Wenn der Verstorbene sich nicht zu diesen Themen geäußert hat, muss der nächste Angehörige zunächst die Wahl zwischen einer Erd- und einer Feuerbestattung treffen.

Erdbestattung – die klassische Form

Eine Erdbestattung auf dem Friedhof gilt in Westeuropa noch immer als die traditionellste Bestattungsform. Die Trauergemeinde begleitet den Leichnam des Verstorbenen im Sarg zu seiner letzten Ruhestätte. Dort wird der Sarg abgesenkt, ein Geistlicher oder weltlicher Trauerredner richtet einige Worte an die Trauernden. Für die Trauerbewältigung ist dies ein hilfreiches Ritual.

Feuerbestattung – die Alternative

Bei einer Feuerbestattung wird der Leichnam des Verstorbenen im Sarg verbrannt. Die Trauerfeier am Sarg wird in einer Kapelle, Trauerhalle oder Kirche abgehalten, später wird der Sarg mit dem oder der Verstorbenen zur Einäscherung in ein Krematorium überführt.

Zur Beisetzung der Urne kommen die Angehörigen noch einmal zusammen. Alternativ kann die Abschiedsfeier nicht am Sarg, sondern zur Urnenbeisetzung durchgeführt werden. Dabei wird die Urne aufgebahrt und mit der Trauergemeinde zur letzten Ruhestätte geleitet.

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